BDSM-Begriffe: Das Lexikon von Aftercare bis Switch

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Rote Lichtspur in der Dunkelheit – BDSM-Begriffe erklärt

Wer zum ersten Mal einen Sklavenchat betritt, stolpert über viele Begriffe: Sub, Dom, Switch, Aftercare, Subspace. Damit du mitreden kannst, haben wir die wichtigsten BDSM-Begriffe von A bis Z gesammelt – kurz, verständlich und ohne Fachchinesisch.

A

Aftercare – Die Fürsorge nach einer Session: Nähe, Decke, Wasser, ein ruhiges Gespräch. Gilt für beide Seiten und auch nach Online-Sessions.

Ampelsystem – Einfaches Sicherheitssystem: Grün (weiter), Gelb (langsamer), Rot (sofort stopp). Mehr dazu in BDSM für Einsteiger.

B

BDSM – Sammelbegriff für Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus.

Bondage – Fesselspiele, von weichen Tüchern bis zu kunstvollen Seiltechniken.

Bottom – Die Person, die in einer Szene empfängt (z. B. gefesselt wird). Nicht zwingend devot.

D

Dom / Domme – Die dominante Person; „Domme“ wird oft für Frauen verwendet.

Domina – Dominante Frau, häufig professionell tätig. Wie du eine findest, liest du in Deine Partnerin mag kein SM?.

D/s – Dominanz und Submission: das Machtgefälle zwischen zwei Menschen, oft auch über eine Session hinaus.

E

Erziehung – Langfristiges Spiel aus Regeln, Aufgaben, Belohnung und Strafe. Online besonders beliebt: Online-Erziehung im Chat.

F

Fetisch – Starke sexuelle Vorliebe für ein Material, Objekt oder eine Handlung, z. B. Leder, Latex, Nylon oder Füße.

Person in schwarzer Lederjacke

Leder gehört zu den beliebtesten Fetisch-Materialien. · Foto: Nick Pliahas / Unsplash

H

Hard Limit – Absolute Grenze, die niemals überschritten wird. Gegenteil: Soft Limit – eine Grenze, die man vielleicht irgendwann vorsichtig ausloten möchte.

Herrin / Herr – Respektvolle Anrede für die dominante Person.

K

Kopfkino – Fantasie, die im Kopf abläuft. Das Herzstück jedes Chat-Spiels.

P

Play – Eine Session oder ein bestimmtes Spiel, z. B. „Rollenspiel-Play“.

R

RACK – Risk-Aware Consensual Kink: Alle kennen die Risiken und stimmen bewusst zu.

Rollenspiel – Szenario mit festen Rollen, z. B. Chefin und Angestellter oder Herrin und Diener.

S

Safeword – Wort, das ein Spiel sofort beendet. Pflicht bei jeder Session – auch im Chat.

Session – Ein zusammenhängendes BDSM-Spiel, live oder online.

Sklave / Sklavin – Devote Rolle, die sich (im Rahmen der Absprachen) vollständig unterordnet.

SSC – Safe, Sane, Consensual: sicher, mit klarem Verstand, einvernehmlich.

Sub – Kurz für „Submissive“: die devote Person.

Subspace – Rauschartiger Zustand tiefer Hingabe während einer intensiven Session. Danach ist Aftercare besonders wichtig.

Switch – Jemand, der beide Rollen mag – mal dominant, mal devot.

T

Tabu – Was nicht passieren darf. Tabus werden vor dem Spiel festgelegt und nicht verhandelt.

Top – Die Person, die in einer Szene aktiv handelt. Nicht zwingend dominant.

V

Vanilla – Szene-Begriff für „normalen“ Sex ohne BDSM – ganz ohne Wertung.

Fazit: Mit diesen Begriffen bist du im Sklavenchat sofort im Bilde. Das Wichtigste bleibt aber nicht das Vokabular, sondern die Haltung dahinter: Einverständnis, klare Grenzen und Respekt – egal ob du führst oder folgst.

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